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Review: Ignore the Sign – A line to cross

Am 23.02.2018 erschien über SPV/Steamhammer das Debutalbum „A Line to Cross“ von IGNORE THE SIGN. Als Soloalbum geplant, holte sich Mastermind Ossy Pfeifer Freunde und namhafte Kollegen an Bord und kreierte ein abwechslungsreiches Album, welches sich hören lassen kann.

Auf den 13 Tracks zelebrieren Sänger und Multiinstrumentalist Ossy Pfeiffer, Gitarristin/Sängerin Anca Graterol (Rosy Vista), der ehemalige The Sweet und jetzige MSG Gitarrist Steve Mann, Bassist Lars Lehmann (bekannt unter anderem als Studiomusiker der britischen Rocklegende UFO beziehungsweise Mitglied der Band von Ex- Scorpions Uli Jon Roth) Percussionist Momme Boe und Schlagzeuger Kristof Hinz (Eloy) allerfeinsten 80er Jahre Stadion Rock.

Mit dem Opener „Saviours of Rock“ zeigen IGNORE THE SIGN, wo es auf dem Album lang geht. Erstklassige Hooks, eingängie Melodien, die sich sofort im Ohr festsetzten. Und schon bei den ersten Tönen spürt man die Spielfreude der Band. Bereits 2017 wurde der Titeltrack des Albums, „A Line to Cross“, als Single ausgekoppelt.

Der folgende Track „No Way Home“ wiederum zeigt IGNORE THE SIGN von der etwas härteren Seite: Classic Rock at it’s best. Auch die Songs „The Story isn’t over“ und „Days of Thunder“ schlagen in diese Kerbe. Treibende Beats, satte Hammond – Töne und erstklassige Gitarrenarbeit. Deep Purple und Uriah Heep lassen grüßen.

„Behind the Wall“ überzeugt durch seine dezente Orchestrierung, wirkt dabei bombastisch und episch und lädt zum Träumen ein. Zum Abschluss des Albums gibt es mit „Silver Wind“ und „Looking in the Sun“ zwei weitere Melodic Rock / AOR Perlen.

Mit „A Line to Cross“ legen IGNORE THE SIGN ein vielfälltiges und vielschichtiges Album vor, das für jeden Rock Fan etwas zu bieten hat. IGNORE THE SIGN schaffen es, dem guten alten 80er Jahre Rock einen modernen Sound zu verpassen. Die Songs wirken authentisch und die Spielfreude der Band wirkt durchaus ansteckend. Selbst nach mehreren Durchläufen zünden die Songs immer noch. Sowohl im Einzelnen als auch im Ganzen. „A Line to Cross“ ist ein ganz starkes Album und für jeden Rockfan durchaus ein Pflichtkauf.

Wir von Radio Barbarossa gratulieren zu diesem Album und zur vollen Punkktzahl. IGNORE THE SIGN werden definitiv unsere Playlisten rocken.

 

Info

Interpret: Ignore the Sign

Album: A Line to cross

Label: SPV

Veröffentlichung: 23.02.2018

Titelanzahl: 13

Spielzeit: 57:56

 

Tracklist

  1. Saviors Of Rock
  2. A Line To Cross
  3. No Way Home
  4. Brother
  5. The Story Isn’t Over
  6. When Words Ain’t Enough
  7. God With A Million Faces
  8. Sweet Lady
  9. Days Of Thunder
  10. Behind The Wall
  11. Can’t Find The Door
  12. Silver Wind
  13. Looking In The Sun

 

Wertung