Review: Nth Ascension – In fine Initium

Die britische Prog Rock Combo Nth Ascension melden sich mit einem Paukenschlag zurück. Knapp zwei Jahre nach ihrem letzten Album „Ascension of Kings“ (2014) folgt am 14.10.2016 das brandneue Album „In fine Initium“. Nth Ascension ziehen dabei erneut alle Register – und präsentieren auf „In fine Initium“ atmosphärisch dichten Prog Rock der Spitzenklasse.

Schon allein die Tatsache, dass drei der sieben Tracks die Zehn – Minuten Marke überschreiten, lässt schon viel Erwarten. So überzeugt der Eröffnungstrack „Kingdom Keys“ mit einer Spieldauer von gut 15 Minuten und überzeugt durch raffinierte Hooks und Riffs. Zu Beginn doch etwas epischer und eher an einen Movie Score erinnernd, steigert sich der Song und baut eine ungeheure Dynamik und Dichte auf.Nth Ascension Press Pic Alan Taylor’s Stimmfarbe passt perfekt zum Sound.  Mit guten 11 Minuten schlägt „End of Days“ zu Buche und wirkt von der Stimmung her etwas düster und bedrückend. Auch hier baut das Stück wieder eine ungeheure Dynamik auf. Was der Rest der Band leistet, kommt bei „So, that was the Apocalypse“ zur Geltung. Hier rocken Martin Walker (Guitars), Craig Walker (Drums),  Gavin Walker (Bass) und Darrel Treece-Birch (Keyboards) zu Hammond Orgel Klängen, was das Zeug hält. Der längste Song des Albums, „The Cage“, erinnert zu Beginn an Deep Purple. Auch hier steigert sich der Song wieder auf eine Spieldauer von gut 17 Minuten. Auch die Songs „In search of the rider“, „Forever“ und „When the rain falls“ setzten auf Atmosphäre. Auch wenn die letzterern etewas „ruhiger“ und „beschaulicher“ daher kommen, zum Teil etwas nachdenklich oder melancholisch wirken, überzeugt auch hier Alan Taylor’s kraftvolle und sonore Stimme.  Die saubere und ebenso kraftvolle Produktion trägt ebenfalls zum sehr guten Gesamteindruck des Albums bei.

Nth Ascension legen mit „In fine Initium“ ein wahnsinns Album vor, welches den Vorgänger um weiten schlägt. Die atmosphärische Dichte und die ungeheure Dynamik lassen selbst bei den langen Tracks keine Langeweile aufkommen. „In fine Initium“ istein Album, das sich immer und immer wieder hören lassen kann. Wir von Radio Barbarossa vergeben an dieser Stelle mehr als gerne die volle Punktzahl.


Infos

Interpret: Nth Ascention
Label: Melodic Revolution Records
Tracks: 7
Spielzeit: 1:07:55 min
Veröffentlichung: 14.10.2016

Wertung

Wertung 5 / 5

Tracklist

01. Kingdom Keys
02. End of Days
03. So, that was the Apocalypse
04. The Cage
05. In Search of the Rider (Clanaan pt IV)
06. Forever (Clanaan pt V)
07. When the Rain Falls (Clanaan pt VI)

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