Review: Existance – Breaking the Rock

"Breaking the Rock" heißt das neue Album der französischen Rocker EXISTANCE. Stilistisch sind Julian Izard (vocals/guitar), Antoine Poiret (guitar), Nicolas Martineau (drums) und Julien Robilliard (bass) im klassischen Heavy Metal der 80er verankert und können mit Größen wie Saxon, Judas Priest oder Iron Maiden locker mithalten. Treibende Beats und erstklassige Rifffs sowie Julian Izards markanter Gesang führen unweigerlich zu rhythmischen Haupthaar schütteln.

Schon der Eröffnungstrack "Heavy Metal Fury" heizt amtlich ein. Zunächst ein Gewitter, akustische Gitarrenklänge, ein vielversprechendes Gitarrensolo, ehe die Boxen beben. Die Melodie gräbt sich sofort im Gehör fest und man weiß ganz genau wo es lang geht. Auch Track Nummer zwei macht genau dort weiter: treibende Beats, rasante Riffs, erstklassige Solis. Auch hier besticht Julian Izard mit seiner sehr markanten Stimme und Stimmfarbe. Mit "We are Restless" deutet sich ein Ohrwurm an, der Live durchaus die Möglichkeit hat, zur "Bandhyme" zu werden. "All is on Fire" und "Deserve your love" heizen dem geneigten Hörer ebenfalls gewaltig ein.  "Sinner of Love" fällt stilistisch etwas aus der Reihe. Hier geht es etwas ruhiger und melodischer zu, es geht mehr in die Sleaze / Hair Metal Ecke. Der Song hätte auch von Dokken stammen können. Dennoch passt dieser kleine Stilwechsel hervorragend in das Gesamtbild des Albums. Andere Bands hätten an der Stelle wohl eine Ballade gebracht. Wobei man durchaus sagen kann, dass es sich bei "Sinner of Love" um eine Ballade handelt wenn man den Song mit der Power des restlichen Albums vergleicht. Das Titelstück des Albums - "Breaking the Rock" - bildet den Abschluss.  Auch hier wird - wie auf den anderen Tracks - gerockt, was das Zeug hält. Abgerundet wird das Album durch die kraftvolle und saubere Produktion, für die sich Maor Appelbaum (Halford, Malmsteen, Dokken) verantwortlich zeigt.

EXISTANCE zelebrieren hier feinsten Metal und zeigen einmal mehr, dass klassischer Heavy Metal auch heute noch funktioniert und ankommt. Selbst nach mehreren Durchläufen zünden die Songs, sowohl Einzeln als auch im Gesamten. Wir von Radio Barbarossa vergeben die volle Punktzahl und freuen uns, wenn EXISTANCE die Hallen rocken wird.


Infos

Interpret: Existance
Label: Black Viper Records
Tracks: 10
Spielzeit: 46:36 min
Veröffentlichung: 15.10.2016

Wertung

Wertung 5 / 5

Tracklist

01 Heavy Metal Fury
02 Honest
03 We Are Restless
04 All Is On Fire
05 Deserve Your Love
06 Sinner Of Love
07 Marilyn (Icon Of Desire)
08 In The Name Of Revenge
09 Pain In Paradise
10 Breaking The Rock

Im Netz

Existance auf Facebook
Band Homepage

Kommentare sind deaktiviert.